Prinzipien der klassischen Homöopathie

1. Das Ähnlichkeitsgesetz
„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“, lautet das wichtigste Heilgesetz, auf dem die Homöopathie (Homoios pathos = ähnliches Leiden) aufbaut. Dazu ein Beispiel: Beim Schnei­den von Zwiebeln reagieren wir mit Augentränen und/oder Fließschnupfen. Bei einem grippalen Infekt mit mildem Tränenfluß und Fließschnupfen kommt daher Allium cepa, die potenzierte Zwiebel, als mögliches Heilmittel in Betracht.

2. Das Potenzieren homöopathischer Arzneimittel
Homöopathische Arzneimittel unterscheiden sich von anderen Heilmitteln dadurch, dass sie verdünnt und verschüttelt werden. Dieser Vorgang wird Potenzierung genannt. Während der materielle Anteil eines Stoffes mit jedem Potenzierungsschritt geringer wird, entfaltet sich die energetische Kraft der Arznei mehr und mehr.

3. Nur ein Arzneimittel zu einer Zeit
Das Arzneimittel passt zur Krankheit wie der Schlüssel ins Schlüsselloch. Daher ist es sinnvoll, zu einer Zeit auch nur ein Arzneimittel wirken zu lassen.

4. Arzneimittelprüfungen
Um die Wirkungsweise der Substanzen herauszufinden, werden Arzneimittelprüfungen von freiwilligen gesunden Testpersonen durchgeführt.